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6. Ausschreibung - 2012

Exciting Science...

...und Soziale Innovationen: Die Ausschreibung 
 

Die geförderten Projekte

Folgende 11 Projekte werden im Rahmen der 6. Ausschreibung des Zukunftsfonds Steiermark gefördert:
 

(6003) Entwicklung einer Bildungsplattform und Bereitstellung von kostenlos zugänglichen Kursen mit multimedialen Inhalten für eine möglichst breite Bevölkerungsschicht

Technische Universität Graz
Partner: Karl-Franzens-Universität Graz
Projektleitung: Univ.‐Doz. DI Dr. Martin EBNER

Kurzbeschreibung:
Wissensvermittlung 2.0 basiert auf einer möglichst engen Vernetzung von Lehrenden und Lernenden und deren Informationen. Zukünftig entsteht und verbreitet sich Wissen zunehmend in interaktiven und kollaborativen Prozessen, Lerninhalte sind vermehrt multimedial und im Sinne des lebensbegleitenden Lernens frei zugänglich. Die derzeit innovativste Form der Wissensvermittlung sind so genannte Massive Open Online Courses (kurz MOOCs). Um das damit verbundene Potenzial für die Steiermark zu nutzen, umfasst das Projektvorhaben die Errichtung und den Probebetrieb einer Bildungsplattform für die Bereitstellung kostenlos zugänglicher Kurse für eine breite Bevölkerungsschicht sowie die Erstellung von vier Kursen unter Berücksichtigung aller notwendigen inhaltlichen, mediendidaktischen und technischen Aspekte. Die Kursinhalte beschäftigen sich mit aktuellen Themen wie der Verwendung von sozialen Medien und motivieren Jugendliche dazu, sich für bisher weniger nachgefragte (technische und naturwissenschaftliche) Studienfächer zu interessieren.

 

(6012) Klinisch-forensisches Netzwerk Steiermark

Ludwig Boltzmann Gesellschaft GmbH
Projektleitung: Mag. Dr. Reingard RIENER-HOFER 

Kurzbeschreibung:
Die klinische Rechtsmedizin, d.h. die rechtsmedizinische Begutachtung von lebenden Personen im Zusammenhang mit rechtlich relevanten Fragestellungen, gewann in den vergangenen Jahren sehr an Bedeutung. Als eine Plattform des interdisziplinären Austausches soll das Klinisch-forensische Netzwerk (KfN) bestehend aus verschiedenen regionalen Anlaufstellen die zeitnahe rechtsmedizinische Untersuchung von Gewaltbetroffenen ermöglichen, und Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sowie Behörden in der Steiermark im Umgang mit der Dokumentation und Abklärung von körperlicher und sexueller Gewalt unterstützen. Das KfN dient einerseits dazu Opfern von häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten zu helfen, andererseits aber auch dazu, die Notwendigkeit einer Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen sowie verschiedener Institutionen anhand von Zahlen und Fakten zu untersuchen und sichtbar zu machen. Der bestehende Bedarf für die Einrichtung klinisch-forensischer Untersuchungsstellen sowie ihr Benefit für Ärzteschaft, Justiz und für die steirische Bevölkerung wird erforscht. Die gewonnenen Informationen sollen die flächendeckende Einführung klinisch-forensischer Untersuchungseinrichtungen erleichtern und deren längerfristige Finanzierung politisch ermöglichen.

 

(6014) Young Science - schreibend für Wissenschaft und Technik begeistern

Karl-Franzens-Universität Graz
Projektleitung: Dr. Uwe K. SIMON

Kurzbeschreibung:
„Young Science – schreibend für Wissenschaft und Technik begeistern" ist ein Projekt, bei dem Jugendliche direkten Kontakt zu aktueller Forschung an steirischen Universitäten und Firmen bekommen und sich der im Rahmen von Workshops von WissenschaftlerInnen vorgestellten Themen mit eigenen Artikeln annehmen. Dabei werden sie von FachdidaktikerInnen, einem Journalisten, ihren LehrerInnen und, im Sinne des „Peer Tutoring", ihren MitschülerInnen unterstützt. Die besten Artikel werden in der neuen naturwissenschaftlichen SchülerInnenzeitung „Young Science" der Grazer NAWIFachdidaktiken veröffentlicht. Durch die Einrichtung einer Internetplattform mit Kommentarfunktion, auf der sämtliche Artikel dauerhaft abrufbar sein werden, schaffen wir zudem die Möglichkeit, dass sich SchülerInnen über naturwissenschaftliche Themen austauschen und Themenvorlieben äußern können, während ihren LehrerInnen ein einfacher Zugang zu attraktiven Unterrichtsmaterialien ermöglicht wird. Wir wollen erforschen, in wieweit dieses Pilotprojekt dazu beiträgt, das Interesse Jugendlicher an Naturwissenschaft und Technik zu erhöhen und ihre Schreibkompetenz zu stärken.

 

(6016) Herkunftsbestimmung und Herkunftssicherung steirischer land- und forstwirtschaftlicher Produkte mittels Elementspuranalytik

Montanuniversität Leoben
Partner: HLFS Forstwirtschaft Bruck/Mur – HLA-Land- und Ernährungswirtschaft Grazer Schulschwestern – LFZ Raumberg Gumpenstein
Projektleitung: Mag. Dr. Donata BANDONIENE

Kurzbeschreibung:
Das Interesse der Konsumenten nach regionalen Produkten und nach präzisen Herkunftsangaben steigt, daher wird die Nachfrage nach ausgereiften Methoden zur geographischen Herkunftsbestimmung von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten immer größer. Es wird die Entwicklung einer analytischen Methode mittels Elementspurenzusammensetzung zur Identifizierung der geographischen Herkunft von regionalen Lebensmitteln und anderen land- und forstwirtschaftlichen Produkten angestrebt. Diese Methode zur sicheren Kontrolle der Herkunft von regionalen Lebensmitteln und landwirtschaftlicher Produkte kann einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Marke Steiermark leisten. Diese Herkunftssicherung der steirischen Produkte soll durch die Zusammenarbeit von verschiedenen regionalen Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Steiermark gewährleistet werden.

 

(6018) transFAIRmation - Transformative Medienarbeit unter Verwendung von Informationstechnologien als Zugang für die Partizipation an einem politischen Diskurs am Beispiel von Fairness in Popkultur

IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur
Partner: NMS Albert Schweitzer (Graz)
Projektleitung: MMag. Dr. Anita THALER 

Kurzbeschreibung:
Im Forschungsprojekt transFAIRmation wird ein partizipatives Unterrichtskonzept von Lehrenden der NMS Albert Schweitzer und Wissenschafterinnen des IFZ entwickelt und getestet, in dem mithilfe von Interessen von Kindern und Jugendlichen (hier am Beispiel von TV-Serien) technologische und soziale Kompetenzen gefördert werden. Der Entwicklungs- und Anwendungsprozess wird begleitend evaluiert - die Ergebnisse der Evaluation fließen in Feedbackschleifen in den Prozess zurück und tragen so gleichzeitig zur dessen Optimierung bei. Konkret sollen in bei Kindern und Jugendlichen beliebten Serien soziale (Un)Gerechtigkeit und Diskriminierung aufgedeckt werden und entsprechende Szenen durch sogenannte ‚transformative Medienarbeit‘ so bearbeitet werden, dass Situationen, in denen Ungerechtigkeit und Diskriminierung dargestellt werden, aufgelöst werden. Damit entstehen politische Statements, die die Jugendlichen ihren eigenen Lieblingsserien entgegenhalten. Das zentrale Ergebnis von transFAIRmation - das weiterentwickelte und optimierte didaktische Konzept - wird öffentlich und kostenlos zur Verfügung gestellt und soll als Beispiel zeigen, wie Kinder- und Jugendinteresse als Basis für einen interessanten und wirksamen Unterricht zur Vermittlung technologischer und sozialer Kompetenzen genutzt werden können.

 

(6019) Ermüdungseigenschaften nanostrukturierter Werkstoffe

Montanuniversität Leoben
Partner: Höhere technische Lehranstalt des Schulvereines der Berg- und Hüttenschule Leoben
Projektleitung: Ass. Prof. Dr. Daniel KIENER

Kurzbeschreibung:
Nanostrukturierte Werkstoffe haben aufgrund ihrer sehr feinen Mikrostruktur außergewöhnlich hohe Festigkeiten. Allerdings vergröbert diese bei wiederholter Belastung, was zu einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften führt. Ziel dieses Projektes ist es, in einer fachübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Schüler/innen der HTL Leoben, Studenten und promovierten Wissenschaftlern einen Vergleich statischer und zyklische Belastungsexperimente durchzuführen, die Veränderung der mechanischen und mikrostrukturellen Eigenschaften zu erfassen und durch hochaufgelöste Mikrostrukturuntersuchungen die Mechanismen der Kornvergröberung zu identifizieren. Dieses Wissen wird zum grundlegenden Verständnis der Vergröberungsprozesse und damit zur Verbesserung der Ermüdungseigenschaften neuer nanostrukturierter Werkstoffe führen und auf einer multimedial aufbereiteten Webpage der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

 

(6023) Leitbilder zur Gestaltung des Lebensendes - Einstellungen zur Begleitung und Versorgung von Menschen am Lebensende und zur Hospizidee in der Steiermark

Medizinische Universität Graz
Partner: Hospizverein Steiermark
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Willibald STRONEGGER

Kurzbeschreibung:
Fragen der Gestaltung es Lebensendes sind europaweit zunehmend Gegenstand von öffentlichen Debatten sowie von politischen Initiativen. Es zeichnet sich in Europa jedoch kein einheitlicher Zugang zum Thema ab, sondern je nach nationaler Kultur und weltanschaulicher Prägung eines Landes entstehen unterschiedliche Leitbilder und institutionelle Lösungen. Für Österreich steht ein Reflexionsprozess zum Thema Gestaltung des Lebensendes bislang aus und es besteht daher die Gefahr, dass diese Leerstelle in der Zukunft durch einfache Übernahme von Leitbildern aus anderen Ländern gefüllt wird. An dieser Stelle möchte das geplante Projekt die Grundlagen für eine eigenständige und innovative, der soziokulturellen Identität und den Traditionen des Landes entsprechende Leitbildentwicklung schaffen.

 

(6031) Bioressoucen - Das starke grüne Herz der Steiermark

European Sustainable Energy Innovation Alliance – eseia
Partner: Energie Steiermark AG – Landwirtschaftskammer Steiermark
Projektleitung: AOUniv.‐Prof. DI Dr. Michael NARODOSLAWSKY

Kurzbeschreibung:
Bioressourcen sind die Schlüsselressource des 21. Jahrhunderts. Gerade die Steiermark, die einerseits hochwertige Lebensmittel erzeugt und andererseits ein besonders aktives Industrieland ist, muss sich der Herausforderung der optimalen Nutzung von Bioressourcen stellen. Dabei ist zu beachten, dass die Nutzung von Bioressourcen immer „begrenzte Unendlichkeit" darstellt: Zeitlich unbegrenzt verfügbar, aber begrenzt durch die endliche Fläche, auf der sie gedeihen. Bioressourcen Steiermark erarbeitet die wissenschaftlichen Grundlagen, damit unser Land die Herausforderung der optimalen Nutzung unseres (begrenzten) Schatzes an Bioressourcen nachhaltig meistern kann.

 

(6033) CONNECT - Ein Blogmobil fährt durch die Steiermark

Technische Universität Graz
Partner: FH JOANNEUM – Verein "Freunde des Austria Forums"  – VESTIGIA.Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes Forums der Universität Graz
Projektleitung: Unvi.-Prof. DI Dr. Frank KAPPE 

Kurzbeschreibung:
Ein Team Studierender des Studiengangs Journalismus PR der FH JOANNEUM fährt mit einem "Blogmobil" durch die Steiermark, um altes Wissen zu zeigen, darüber zu berichten und die digitale Publikationskultur vor Ort zu demonstrieren. Als "digitaler Minnesänger" werden Studentinnen und Studenten altes Wissen im neuem digitalen Gewand vorführen, dieses mit regionalen Geschichten und Wissen verbinden, weitererzählen und im Austria Forum bewahren. Das Zusammenführen von neuem Wissen www.austriaforum.org, Wikipedia, Blogs, etc. mit bestehenden historischen Wissensquellen wird durch eine spezielle Software der TU Graz ermöglicht. Durch eine inhaltliche Analyse können dabei ähnliche Aussagen erkannt und zusammengefasst werden. Eine automatische Verlinkung ermöglicht, historische Bücher und Lexika mit dem WWW zu verbinden.

 

(6037) Musik, Religion, Integration: MuslimInnen in der Steiermark

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Partner: Karl-Franzens-Universität Graz
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Gerd GRUPE

Kurzbeschreibung:
Das Projekt untersucht, wie MuslimInnen in der Steiermark mit Musik umgehen, wie sie verschiedene Arten von Musik bewerten und welche Fragen sich insbesondere daraus ergeben, dass der orthodoxe Islam Musik gegenüber in der Regel eine skeptische bis ablehnende Haltung einnimmt. Spielt das im Alltag überhaupt eine Rolle und zeigen sich Unterschiede je nach dem jeweiligen Herkunftsland? Durch die systematische Auswertung von Interviews mit MuslimInnen unterschiedlicher Herkunft wird diesen Fragen nachgegangen.

 

(6039) Situated usability evaluation von 3D-audio interaktiven Klangumgebungen

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Partner: FH JOANNEUM
Projektleitung: Dr. Georgios MARENTAKIS

Kurzbeschreibung:
Das Projekt „Klangräume" verwendet interaktive Audioumgebungen, die Informationen und Daten klanglich vermitteln und gleichzeitig den Hörer/die Hörerin direkt in einen Forschungsprozess einbinden. Ergebnisse aus verschiedenen Wissenschaftsfeldern, z.B. aus der Klimaforschung, werden als Sonifikation erfahrbar und ermöglichen einen holistischen Erkenntnisprozess. Mit der Evaluierung dieses Ansatzes der Informationsdarstellung „in the wild" und unter Laborbedingungen soll ein Modell der ganzheitlichen Bewertung von akustischer Human-Computer-Interaction entwickelt werden und die eingesetzten Systeme hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit (usability) optimiert werden. Als technologische Grundlage kommen state-of-the-art Systeme zur dreidimensionalen Klangdarstellung zum Einsatz, die mit Hilfe von Motion-Tracking interaktiv gesteuert werden. 

 
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