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7. Ausschreibung - 2013

Am 20.03.2014 beschloss die Steiermärkische Landesregierung einstimmig die folgenden 6 Projekte im Rahmen der 7. Ausschreibung des Zukunftsfonds – GTR: InGe – zu fördern:

 

Dorf 2.0: Von der Leere zur Fülle (7002)

SCAN – Agentur für Markt- und Gesellschaftsanalytik
Nussmüller Architekten ZT GmbH

Projektleitung: Mag. Rainer Rosegger

Zersiedelung, Supermärkte auf der grünen Wiese und notwendiger KfZ Verkehr sind auch im ländlichen Raum Probleme, die Gemeinden vor eine große Herausforderung stellen. Damit einhergehend vermehren sich leerstehende Gebäude in aussterbenden Ortskernen. In zwei stellvertretenden steirischen „Pilotgemeinden" werden innovative nachhaltigkeitsorientierte Maßnahmen und Instrumente für eine integrierte nachhaltige Entwicklung leerstehender Substanz (Generationencafés, FabLabs uvm.) entwickelt um der Ausdünnung historisch gewachsener Ortszentren entgegenzuwirken und neues innerörtliches Leben und soziale Dichte zu schaffen sowie das historische Ortsbild zu erhalten. Es werden konkrete Lösungsmöglichkeiten vorgestellt, analysiert und erprobt um den EntscheidungsträgerInnen - vor allem auf kommunaler Ebene - konkrete Handlungsoptionen zur Verfügung zu stellen.

 

Integration von Photovoltaik in die historische Dachlandschaft von Graz (7003)

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
Karl-Franzens-Universität Graz

Projektleitung: Mag. Dr. Gerhard Peharz

Die historische Altstadt von Graz genießt als UNESCO Weltkulturerbe besonderen Denkmalschutz. Dies gilt speziell auch für die Dachlandschaft der Altstadt von Graz. Dieser Umstand stellt eine außerordentlich große Herausforderung für die Integration energiegewinnender Systeme wie Photovoltaik und/oder Solarthermie dar. Das Ziel des Forschungsprojektes PV@Graz ist es, eine neuartige Beschichtungstechnologie zu erforschen, die Photovoltaikmodulen mit kristallinen Siliziumsolarzellen eine Ästhetische Erscheinung verleiht die sich möglichst gut in die historische Dachlandschaft von Graz einfügt. Gleichzeitig soll diese Beschichtung jedoch die Leistung der Module möglichst nicht beeinträchtigen und eine kostengünstige Generation von Photovoltaikstrom in der Altstadt von Graz ermöglichen.

 

Bedarfserhebung Energiezukunft steirischer Gemeinden und ihrer Gebäude (7004)

AEE – Institut für Nachhaltige Technologien
IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur
LandesEnergieVerein Steiermark
Energieregion Oststeiermark GmbH

Projektleitung: DI Armin Knotzer

Gemeinden haben aufgrund schlechter finanzieller Ausstattung bei immer höher werdenden Anforderungen (siehe z.B. Gebäudeeffizienzrichtlinie 2010) schwierige Entscheidungen im Gebäude- und Energiebereich zu treffen. Im Sinne eines „Powerdown" des Energie- und Ressourceneinsatzes sind dazu engagierte Konzepte gefragt. Das Projekt "BEZUG" erhebt über Befragungen ein aktuelles Meinungsbild aus den Gemeinden bezüglich der beabsichtigten bzw. geplanten Maßnahmen im Energie und Gebäudebereich. Die wichtigsten zehn Maßnahmen werden bezüglich Innovationsgehalt, Energie- und Ressourceneinsatz über den Lebenszyklus bewertet und prioritär gelistet. Sie bilden als Katalog von praktikablen, zukunftsorientierten Maßnahmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Gemeinden. Strategische Öffentlichkeitsarbeit garantiert die Verbreitung der Ergebnisse. 

 

Konsequente Integration von Energieversorgungskomponenten und -Systeme in Fassadenelemente für die Bestandssanierung (7005)

AEE – Institut für Nachhaltige Technologien
Technische Universität Graz
IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur

Projektleitung: DI Dr. Karl Höfler

Das Ziel des gegenständlichen Forschungsvorhabens ist die Entwicklung grundlegend neuer und intelligenter Energieversorgungskonzepte über die Fassade von bestehenden Geschoßwohnbauten, die einen hohen Integrationsanteil der aktiven und passiven Gebäudetechnikelemente in vorgefertigte Fassadenmodule erlauben. Denn dieser Aspekt bietet einerseits erhebliche Möglichkeiten zur Reduktion der Gesamtsanierungskosten und andererseits großes Potenzial Barrieren im Sanierungsprozess (Nutzerakzeptanz!) zu überwinden. Gleichzeitig wird mit der Entwicklung von intelligenten Energieversorgungskonzepten, die in unmittelbarer Interaktion mit dem dahinterliegenden Raum (Wohnung) stehen und deren Komponenten konsequent in vorgefertigte Fassademodule integriert sind, gänzliches Neuland im Bereich der umfassenden und hocheffizienten Bestandssanierung von Geschoßwohnbauten beschritten.

 

REtrofitting School buildings - Planning wIth StakeholdeR Engagement (7006)

FH JOANNEUM GmbH
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
AEE – Institut für Nachhaltige Technologien

Projektleitung: FH.-Prof. DI Dr. Jürgen Neugebauer

In ganz Europa und Österreich erfordern neue Erkenntnisse in der Bautechnik und neue Bildungs-standards Anpassungen in unseren Schulgebäuden. Dies wird zum Anlass genommen, bestehende Schulgebäude in der Steiermark zu analysieren und Konzepte zur Adaptierung entsprechend der sozialen, ökologischen, bildungspolitischen und ökonomischen Aspekte zu entwickeln. Im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung durch die Einbeziehung der Lebenszyklusbetrachtung, der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaft wird ein Beitrag für die Sanierung und den Erhalt bestehender Gebäude im Sinne der Nachhaltigkeit für zukünftige Generationen geleistet.
 

Hohe solare Deckungsgrade durch thermisch aktivierte Bauteile (7008)

Technische Universität Graz
AEE – Institut für Nachhaltige Technologien
IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur

Projektleitung: Dr. Richard Heimrath

Im gegenständlichen Projekt wird die intensive Nutzung von thermisch aktivierten Bauteilen (TABs) als zusätzlicher thermischer Speicher in verschiedenen Gebäuden unter vorrangigem Einsatz von Solartechnologien (Thermie bzw. PV) untersucht. Ziel ist es, durch die Aktivierung und Nutzung der bauteilimmanenten thermischen Speicher eine Deckung des Gebäudeenergiebedarfs mit den Solartechnologien von nahezu 100 % zu erreichen. Die Einbindung von Wärmepumpen in die Systeme wird dabei genauso evaluiert wie der Einsatz eines Erdwärmekollektors unter der Bodenplatte des Gebäudes als weiterer Speicher. Gegenstand der Untersuchungen sind außerdem die Glättung von Spitzen im Strom- bzw. Wärmenetz sowie die Nutzung von Synergien im Gebäudeverbund.

 
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